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Reha-Fitness-Training

Damit der Körper des Hundes im Gleichgewicht funktionieren kann, müssen Muskeln, Sehnen, Bänder und das Skelett, aber auch der gesamte Organismus ohne Störungen zusammenarbeiten. Schädigungen des Gewebes, Funktionsstörungen, Beeinträchtigungen des gesamten Körpers aber auch Verspannungen führen zu einem Ungleichgewicht. „Rehabilitation in der Hundephysiotherapie kann nicht nur bei Skelett-, Muskel- und Weichteilerkrankungen zur Verbesserung der Mobilität und des Wohlbefindens (…) [des] Hundes beitragen. Durch gezielten physiotherapeutischen Einsatz können Beschwerden bei Erkrankung der Atemwege oder des Lymphgefäßsystems gelindert werden und den Heilungsverlauf begünstigen.“[1] Auch bei neurologischen Erkrankungen, wie beispielsweise einem Bandscheibenvorfall, dem Cauda equina Kompressionssyndrom oder dem Canine Wobbler Syndrom kann durch Hundephysiotherapie eine Reduktion von Beschwerden erreicht werden.

Im Vordergrund für den Bereich Reha-Fit stehen:

  • Verbesserte Muskelfunktionen

  • Wiederherstellung bzw. Annäherung an eine physiologische Haltung und/oder ein physiologisches Gangbild

  • Muskelkräftigung und Muskelaufbau

  • Beseitigung muskulärer Disbalancen

  • Wiederherstellung / Erhaltung / Verbesserung der Mobilität

  • Koordinationstraining

  • Konditionstraining

  • Atemtherapie

  • Schmerzlinderung / Schmerzfreiheit

  • Vorbeugung bei vorzeitigen Alterungsprozessen

 

Ziel ist es, durch spezifisches Reha-Fit-Therapietraining die Gesundheit des Hundes wieder herzustellen, zu verbessern oder zu erhalten. Häufig werden hier auch Gymnastikgeräte für Hunde hinzugezogen, wie beispielsweise Trampoline, Rüttelplatten, Wackelbretter oder Balance Kissen. Beim Hinzuziehen dieser Arbeitsmaterialien ist es ungemein wichtig einen auf den Hund angepassten Trainingsplan zu entwickeln, der den Hund nicht überfordert. Experten raten davon ab, Übungen einfach aus dem Internet zu kopieren, die möglicherweise gar nicht für den eigenen Hund und seine körperliche Verfassung gemacht sind. Nicht selten werden diese Hunde unter Anleitung von Laien in eine körperliche Disbalance trainiert oder es werden physiologische Haltungsfehler antrainiert, die am Ende eher Schaden als dass sie eine gezielte Verbesserung hervorbringen. Demnach ist es ratsam sich an eine/n Hundephysiotherapeuten/in zu wenden, der/die gemeinsam mit dem/r Besitzer/in einen individuell angepassten Trainingsplan für den jeweiligen Hund erstellt. So kann auch der in der Humanphysiotherapie verfolgte Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ aufgegriffen werden, indem der/die Hundephysiotherapeut/in dem/der Besitzer/in "Werkzeuge" an die Hand gibt, die er/sie über die Therapiesitzungen hinaus im Alltag selbstständig und eigenverantwortlich mit seinem/ihren Hund erarbeiten kann.

 

[1] Buntrock (o.J.), https://dogletics.net/hundephysiotherapie-in-hassloch-pfalz/rehabilitation/

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